Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW


Austausch- und Vernetzungstreffen „Mädchen nach Flucht“

Die LAG Autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW lädt gemeinsam mit der LAG Mädchenarbeit NRW interessierte Kolleg_nnen zu einem Austausch- und Vernetzungstreffen zum Thema „Mädchen und junge Frauen nach Flucht“ ein, um gemeinsam mit Kolleg_innen Erfahrungen und Einschätzungen zur Situation von geflüchteten Mädchen in den Kommunen auszutauschen.

23. Juni 2016, 10 bis 13 Uhr, AWO Begegnungszentrum Grenzstraße 47, 45881 Gelsenkirchen

Vorgeschlagene Tagesordnung:
1.  Ankommen, Kaffee, Begrüßung
2.  Vorstellungsrunde und Sammlung von Themen/Fragen/Anliegen für die TO
3.  Input: Datenlage und aktuelle Situation der Mädchen und jungen Frauen nach Flucht
4.  Kollegialer Austausch: Aktueller Stand in den Einrichtungen in Bezug auf Arbeit mit Mädchen nach Flucht
5.  Verabredungen zur Weiterarbeit

Anmeldung und Infos unter: lagam@web.de

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Jugendhilfe inklusiv ?!

Der `Expertinnenkreis Jugendhilfe Inklusiv?!´ trifft sich wieder im Juni 2016 und will dann im Schwerpunkt ein nächstes Fachgespräch vorbereiten. Dabei soll es um die Verknüfung der beiden Themen “Behinderung” und “Migration” gehen.

Nächstes Treffen:
Dienstag, 07.06.2016, 10-13 Uhr in Düsseldorf
Weitere Infos gibt es per Mail unter lagam@web.de.


Frei(e) Räume – starke Mädchen!

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Freiräume, die ihnen für Bewegung, Spiel und Sport und auch Nichtstun zur Verfügung stehen. Sie wollen ihr Lebensumfeld selber erfahren und gestalten. Sie brauchen aber auch zeitliche Freiräume. Auch Kinder und Jugendliche stehen heute unter Leistungs- und Zeitdruck. Aber auch sie haben ein Recht zur freien Entfaltung und müssen entscheiden können, wie sie ihre Freizeit gestalten. Junge Menschen brauchen Eigenzeit, über die sie selbst verfügen können.

Mädchen und Jungen brauchen Raum, um ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzugehen und ihr Lebensumfeld aktiv zu erfahren, um ihre eigene Subkultur zu inszenieren und auch Grenzen auszutesten. Aber auch hier gilt: Mädchen und Jungen sind nicht gleich, sie haben unterschiedliche Interessen.

Gemeinsam sollen die Interessen von Mädchen in den Blick genommen werden, wenn es um die Gestaltung von Freiräumen geht.Werden in der Stadt- und Verkehrsplanung die Bedürfnisse von Mädchen berücksichtigt? Wie verhindert man – insbesondere vor dem Hintergrund der Kölner Silvesternacht – das Entstehen von Angsträumen? Werden im Bereich Sport auch genügend Angebote für Mädchen geschaffen? Werden Mädchen in der Gestaltung von Angeboten wirklich mit einbezogen?

Am 18.2. findet hierzu der nächste mädchenpolitische Ratschlag im Landtag statt. Josefine Paul und Dagmar Hanses (Bündnis 90/Die Grünen) wollen eine Debatte um Freiräume aus der Perspektive von jungen Frauen führen und laden zu einer lebhaften, bereichernden Diskussion ein:

Do. 18.02.16
17-19 Uhr
Landtag, Düsseldorf

Weitere Informationen


Jugendhilfe Inklusiv?!

Der `Expertinnenkreis Jugendhilfe Inklusiv?!´ trifft sich wieder im Januar 2016 und will dann im Schwerpunkt ein nächstes Fachgespräch vorbereiten. Dabei soll es um die Verknüfung der beiden Themen „Behinderung“ und „Migration“ gehen.

Nächstes Treffen:
Freitag, 15.01.2016, 11-14 Uhr in Düsseldorf
Weitere Infos gibt es per Mail unter lagam@web.de.


Matinee zum Internationalen Mädchentag

Goldene Hände von Waris Dirie für die Rechte von Mädchen

Waris Dirie steht, spätestens seit der Besteller-Verfilmung „Wüstenblume“, stellvertretend für Millionen von Mädchen, die tagtäglich Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt sind. Mit ihrem Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung macht sie Mädchen und jungen Frauen Mut, sich zu wehren. Bei der Deutschlandpremiere in der Essener Lichtburg fertigte der Künstler Peter Reichenbach, der Begründer des von der UNESCO ausgezeichneten Netzwerkes „Sevengardens“, ihre Handabdrücke an und vergoldete diese später, wie er es bereits bei vielen SchaupielerInnen tat.Matinee

Da es dem Künstler, ebenso wie den Autonomen Mädchenhäusern NRW, ein wichtiges Anliegen ist, auf die weltweite Benachteiligung von Mädchen und ihre Rechte aufmerksam zu machen, schenkte er sie spontan der Landesarbeitsgemeinschaft der Autonomen Mädchenhäuser/ feministischen Mädchenarbeit NRW.

Um dieses Geschenk und den Gedanken dahinter zu würdigen, wollen sich die Autonomen Mädchenhäuser NRW gemeinsam mit sevengardens gegen Gewalt und Unterdrückung von Mädchen und für ihre Rechte positionieren. Gerade in diesen Zeiten, in der Tausende von Mädchen und junger Frauen vor Krieg, Gewalt und Verfolgung flüchten, halten sie dies für zwingend notwendig.

Am Internationalen Weltmädchentag, sollen die vergoldeten Hände nun ihren Weg zurück in das alte Traditionskino finden. Im Rahmen einer kleinen Matinee wird das Kunstwerk so an das Kino zurück gespendet, wo es schließlich an der „wall of fame“ des blauen Salons seinen Platz finden wird.


Nehmen Sie teil, an der größten Umfrage zum Thema „Diskriminierung“

Am 1. September startet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) die bisher größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland“.

WebbannerBis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern:  www.umfrage-diskriminierung.de

Diese Umfrage, die gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchgeführt wird, soll Diskriminierungen sichtbar machen. Hierbei sill die ADS auch erfahren, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Die Ergebnisse der Umfrage und Handlungsempfehlungen wird die Antidiskriminierungsstelle dem Deutschen Bundestag vorlegen.

An der Umfrage können Sie in verschiedenen Sprachen und leichter deutscher Sprache teilnehmen. Weitere Informationen: Flyer_DINlang_09_06

 


Handlungsbedarfe zum Thema Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen formuliert

Im Juni 2015 fand eine Fachdiskussion unter dem Titel „Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen – Auswirkungen, Bedarfe und gemeinsame Ziele“ statt. Es zeigten sich hier vor allem die Bereitschaft und der ausdrückliche Wunsch der breiten Vernetzung und des Austauschs verschiedenster Akteure. Es konnten, gemeinsam mit Fachleuten aus Mädchenarbeit, Behinderten(selbst)hilfe, Sozialverbänden Problemlagen diskutiert und erste konkrete Handlungsbedarfe formuliert werden. Neben der Notwendigkeit der Enttabuisierung des Themas durch eine Willkommenskultur, der Qualifizierung von Fachleuten und einer flächendeckenden Vernetzung und Kooperation zwischen Behinderten(selbt)hilfe und Jugendhilfe wurden hier auch weitere Bedarfe für eine gelingende Inklusion von Mädchen mit Behinderungen ermittelt. So wurde bspw. der Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten im Kontext von Zwangsverheiratung und Inobhutnahmen insgesamt für Mädchen mit Behinderungen deutlich. Weiter wurden aufsuchende niederschwellige Angebote im Bereich der Sexualerziehung sowie der der Ausbau flächendeckender Empowerment-Workshops für Mädchen mit Behinderung als wichtige Aufgabe der Jugendhilfe formuliert. Weitere Informationen und Diskussionsthemen sind in der Dokumentation der Veranstaltung zu finden.

Der Input während der Veranstaltung konzentrierte sich stark auf die Ergebnisse der er ersten deutschlandweit repräsentativen Studie der Universität Bielefeld zur Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland. Es wurden Frauen und Mädchen zwischen 16 und 90 Jahren befragt. Hier wurde auch ganz klar der dringende Bedarf an einer besseren Datenlage über die Lebensbedingungen von Mädchen mit Behinderung deutlich.

Die gesamte Dokumentation finden Sie hier:Dokumentation Fachdiskurs MmBGewalt2015

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