Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW

Matinee zum Internationalen Mädchentag

Goldene Hände von Waris Dirie für die Rechte von Mädchen

Waris Dirie steht, spätestens seit der Besteller-Verfilmung „Wüstenblume“, stellvertretend für Millionen von Mädchen, die tagtäglich Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt sind. Mit ihrem Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung macht sie Mädchen und jungen Frauen Mut, sich zu wehren. Bei der Deutschlandpremiere in der Essener Lichtburg fertigte der Künstler Peter Reichenbach, der Begründer des von der UNESCO ausgezeichneten Netzwerkes „Sevengardens“, ihre Handabdrücke an und vergoldete diese später, wie er es bereits bei vielen SchaupielerInnen tat.Matinee

Da es dem Künstler, ebenso wie den Autonomen Mädchenhäusern NRW, ein wichtiges Anliegen ist, auf die weltweite Benachteiligung von Mädchen und ihre Rechte aufmerksam zu machen, schenkte er sie spontan der Landesarbeitsgemeinschaft der Autonomen Mädchenhäuser/ feministischen Mädchenarbeit NRW.

Um dieses Geschenk und den Gedanken dahinter zu würdigen, wollen sich die Autonomen Mädchenhäuser NRW gemeinsam mit sevengardens gegen Gewalt und Unterdrückung von Mädchen und für ihre Rechte positionieren. Gerade in diesen Zeiten, in der Tausende von Mädchen und junger Frauen vor Krieg, Gewalt und Verfolgung flüchten, halten sie dies für zwingend notwendig.

Am Internationalen Weltmädchentag, sollen die vergoldeten Hände nun ihren Weg zurück in das alte Traditionskino finden. Im Rahmen einer kleinen Matinee wird das Kunstwerk so an das Kino zurück gespendet, wo es schließlich an der „wall of fame“ des blauen Salons seinen Platz finden wird.

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