Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW

Frei(e) Räume – starke Mädchen!

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Freiräume, die ihnen für Bewegung, Spiel und Sport und auch Nichtstun zur Verfügung stehen. Sie wollen ihr Lebensumfeld selber erfahren und gestalten. Sie brauchen aber auch zeitliche Freiräume. Auch Kinder und Jugendliche stehen heute unter Leistungs- und Zeitdruck. Aber auch sie haben ein Recht zur freien Entfaltung und müssen entscheiden können, wie sie ihre Freizeit gestalten. Junge Menschen brauchen Eigenzeit, über die sie selbst verfügen können.

Mädchen und Jungen brauchen Raum, um ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzugehen und ihr Lebensumfeld aktiv zu erfahren, um ihre eigene Subkultur zu inszenieren und auch Grenzen auszutesten. Aber auch hier gilt: Mädchen und Jungen sind nicht gleich, sie haben unterschiedliche Interessen.

Gemeinsam sollen die Interessen von Mädchen in den Blick genommen werden, wenn es um die Gestaltung von Freiräumen geht.Werden in der Stadt- und Verkehrsplanung die Bedürfnisse von Mädchen berücksichtigt? Wie verhindert man – insbesondere vor dem Hintergrund der Kölner Silvesternacht – das Entstehen von Angsträumen? Werden im Bereich Sport auch genügend Angebote für Mädchen geschaffen? Werden Mädchen in der Gestaltung von Angeboten wirklich mit einbezogen?

Am 18.2. findet hierzu der nächste mädchenpolitische Ratschlag im Landtag statt. Josefine Paul und Dagmar Hanses (Bündnis 90/Die Grünen) wollen eine Debatte um Freiräume aus der Perspektive von jungen Frauen führen und laden zu einer lebhaften, bereichernden Diskussion ein:

Do. 18.02.16
17-19 Uhr
Landtag, Düsseldorf

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